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Rückenschmerzen haben sich inzwischen zu einer Volkskrankheit entwickelt. Langes Sitzen und eintönige Bewegungsabläufe lösen Verspannungen aus und sind die Ursache für vorzeitigen Verschleiß. Keine anderen Beschwerden verursachen heute mehr Fehltage und sind so häufig Grund für den Besuch beim Arzt. Auch in der SternKlinik beobachten wir eine stetige Zunahme von Rückenleiden. Doch es gibt nicht nur eine Form von Rückenschmerzen. Je nach Ursache sind andere Behandlungsmethoden anzuwenden, um die Häufigkeit und Intensität der Beschwerden zu lindern. Hier sind vor allem Orthopäden und Physiotherapeuten gefragt.

Schwache Rückenmuskulatur als Ursache für Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind häufig die Folge eines gestörten Zusammenspiels von Muskeln, Bändern und Knochen. Sind diese übermäßig belastet, zum Beispiel durch:

  • Übergewicht, 
  • langes beziehungsweise falsches Sitzen 
  • oder einseitige körperliche Tätigkeiten,

braucht es eine starke Muskulatur. Nur sie ist in der Lage, diese Belastungen aufzufangen und den Halteapparat der Wirbelsäule zu unterstützen.

Bei vielen Patienten mit Rückenschmerzen ist die Rückenmuskulatur sehr schwach ausgeprägt. Das liegt daran, dass diese Menschen wenig bis gar keinen oder den falschen Sport betreiben, der die Beschwerden weiter verstärkt. Um die Schmerzen nachhaltig zu lindern, müssen oft über viele Jahre angewöhnte und schädliche Bewegungsmuster aufgebrochen und die Muskulatur gestärkt werden. Die Physiotherapeuten in der SternKlinik begleiten Patienten von Anfang an auf dem Weg zu einem gesunden Rücken.

Physiotherapie: für einen starken Rücken

Wenn Rückenschmerzen die Folge von Muskelverspannungen und einer schwachen Rücken- und Bauchmuskulatur sind, kann eine Kräftigung der Muskulatur die Beschwerden reduzieren und einem erneuten Auftreten vorbeugen. Hierzu gibt es eine Vielzahl an möglichen Übungen, die jedoch nicht für jeden Patienten gleichermaßen geeignet und auf Anhieb erlernbar sind. Um falsche Belastungen beim Training zu vermeiden und den gewünschten Effekt zu erzielen, erstellt der Physiotherapeut vor Beginn der Therapie einen individuell auf die Beschwerden und die körperlichen Möglichkeiten des Patienten zugeschnittenen Behandlungsplan.

Im Rahmen der folgenden physiotherapeutischen Behandlung, die auch als Rückenschule bekannt ist, leitet der Physiotherapeut den Patienten beim Ausführen der Übungen an. Ob leichte Bewegungsübungen mit dem Theraband oder kräftigendes Training an Geräten infrage kommt, richtet sich nach dem aktuellen Zustand des Stütz- und Bewegungsapparates, vor allem der Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken.

Verkürzte Muskeln

Oft sind es verkürzte Muskeln, die für die Beschwerden verantwortlich sind. Sie entstehen, wenn ein Muskelstrang durch einseitige Belastung stärker ausgeprägt ist als sein Gegenspieler. Besonders häufig kommt das bei Kraftsportlern, aber auch bei Menschen mit Berufen, in denen sie eintönige Bewegungen ausüben, vor. Ebenfalls keine Seltenheit sind verkürzte Muskeln bei Personen, die viel und lange sitzen. Hier verkürzt sich der Hüftbeuger mit dem Ergebnis, dass sich der Muskel beim Aufstehen nicht mehr vollständig strecken lässt. Im Laufe der Zeit führt das zu einer Fehlhaltung und in der Folge nicht selten zum Bandscheibenvorfall.

Entsteht eine muskuläre Dysbalance, zieht der stärkere Muskel mehr an den Gelenken. Das kann auf Dauer zu Verspannungen und Schmerzen und im schlimmsten Fall sogar zum Verschleiß der Gelenke führen. Diese muskuläre Dysbalance gilt es durch gezielte Übungen im Rahmen der physiotherapeutischen Behandlung aufzulösen. Sie umfasst Dehnübungen, aber auch Kraftübungen, um den schwachen Muskel zu stärken.

Anders als passive Behandlungsmethoden (wie zum Beispiel Massagen) erfordern die Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur eine aktive Mitarbeit der Patienten – sowohl in der Praxis als auch zu Hause. Denn nur die regelmäßige Durchführung der Übungen führt zu einem Trainingseffekt und einer nachhaltigen Stärkung der Muskulatur.

Persönliche Betreuung

Die Wirksamkeit von muskelstärkenden Übungen in der Physiotherapie bei chronischen Rückenschmerzen ist durch zahlreiche Studien wissenschaftlich belegt. Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch die richtige und vor allem regelmäßige Durchführung. 
Der Vorteil in der Physiotherapie ist, dass die Übungen unter professioneller Aufsicht erlernt werden. Es können sich keine Fehler bei der Ausübung einschleichen, die den Trainingseffekt schmälern. Die Physiotherapeuten unterstützen und korrigieren bei Bedarf. Sollte es dennoch einmal zu Problemen bei der Durchführung kommen, zum Beispiel eine Verschlimmerung der Schmerzen auftreten, lassen sich die Übungen sofort an die aktuelle Situation anpassen. Fragen Sie hierzu gerne nach unserem orthopädischen Trainingszirkel in der SternKlinik: Hier können Sie unter persönlicher Anweisung Kraft- und Koordinationstraining zur Stärkung des gesamten Körpers anhand eines individuellen Planes durchführen. 

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