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Etwa jeder Dritte erlebt Angstgefühle beim geschlossenen Magnetresonanztomographen, so eine Studie der Medizinischen Fakultät Charité Berlin aus dem Jahr 2014. Etwa jeder Zehnte bricht die Untersuchung sogar vor dem Ende ab. Die Ursache dafür ist meist die Enge in der „Röhre“, die zusammen mit der Geräuschentwicklung bei der Untersuchung als bedrohlich erlebt wird. Die gute Nachricht: In der SternKlinik in Bremen steht ein topmoderner Magnetresonanztomograph in offener Bauweise zur Verfügung, bei dem auch Angstpatienten nicht mit Panikattacken oder Beklemmungsgefühlen rechnen müssen.

Warum die Magnetresonanztomographie unverzichtbar ist

In der radiologischen Diagnostik hat sich die Magnetresonanztomographie längst zu einer der wichtigsten Untersuchungstechniken entwickelt. Das hat verschiedene Gründe: Anders als bei der herkömmlichen CT (Computertomographie) werden hier keine Röntgenstrahlen eingesetzt. So fällt die bei Röntgenuntersuchungen entstehende Strahlenbelastung weg. Das stattdessen zur Bilderzeugung eingesetzte starke Magnetfeld ist – anders als die Röntgenstrahlung – vollkommen harmlos für den Körper. Bei der MRT können außerdem Weichteilstrukturen in hoher Auflösung abgebildet werden.

Das konventionelle Röntgenbild und die CT ermöglichen vor allem eine Darstellung des Skeletts, liefern aber keine zuverlässigen, aussagekräftigen Bilder innerer Organe. Genau hier kann die Magnetresonanztomographie eine Lücke schließen. Auch in der Diagnostik von Tumorerkrankungen und bei der Mammographie ist die MRT daher ein unverzichtbarer Helfer. Nicht zuletzt gestattet die MRT-Technik sehr gezielte chirurgische Eingriffe unter dreidimensionaler Bildkontrolle, sodass minimalinvasive Operationen möglich werden (Stichwort: Schlüssellochchirurgie). Dies schont das umliegende Gewebe, verringert das Risiko von Nachblutungen oder Entzündungen und sorgt für eine schnellere und angenehmere Genesung.

Wieso kann es bei der MRT zu Platzangst kommen?

Um es gleich vorwegzunehmen: Nicht jeder weiß vorher schon, ob er oder sie mit Angstgefühlen auf eine Untersuchung im geschlossenen Magnetresonanztomographen reagiert. Viele Patienten sind sogar überrascht, wenn sie während der Untersuchung Angstsymptome zeigen. Sehr wahrscheinlich ist es die Kombination aus räumlicher Enge und lauten Geräuschen, die Beklemmungsgefühle, Panik und Schweißausbrüche hervorruft. Diese Panikgefühle können ganz plötzlich kommen und so überwältigend werden, dass die Untersuchung abgebrochen werden muss.

Wichtig zu wissen ist: Eine solche Stressreaktion ist kein Zeichen von Schwäche oder gar „Feigheit“. Der Körper reagiert lediglich unterbewusst auf eine unbekannte Situation, die vom Gehirn als bedrohlich eingestuft wird. Diese spontane Reaktion gehört zu unserer biologischen Grundausstattung und ist ein fester Bestandteil unserer neurologischen Programmierung. Wodurch sie ausgelöst wird, ist jedoch individuell ganz unterschiedlich. Wer mit Stress auf räumliche Enge oder laute Geräusche reagiert, fühlt sich bei der MRT mit hoher Wahrscheinlichkeit unwohl. Damit die MRT-Diagnostik auch bei Platzangst (Klaustrophobie) durchgeführt werden kann, muss also eine Alternative zum klassischen Tunnelmagneten her.

Was hilft gegen Platzangst bei der MRT?

Da die Magnetresonanztomographie ein so wertvolles Werkzeug zur Diagnostik ist und der Prozentsatz der Betroffenen, die klaustrophobische Reaktionen erleben, so hoch ist, wurden viele Wege ausprobiert, um die Angstreaktion am besten gar nicht erst entstehen zu lassen. Unmittelbar vor der Untersuchung Beruhigungsmittel zu geben, ist möglich, aber nicht optimal – erst recht dann nicht, wenn die Untersuchung ambulant durchgeführt werden soll und die Patienten danach noch am Straßenverkehr teilnehmen müssen.

So wurden vor allem die Bauweise und die Geräuschentwicklung optimiert. Weitere, kürzere Röhren und eine zunehmend offene Bauweise erwiesen sich als hilfreich, um das viel zitierte „Sarggefühl“ zu vermeiden. Auch eine reduzierte Geräuschentwicklung trägt erheblich dazu bei, bei der Untersuchung gelassen und entspannt zu bleiben.

Angstfreie Diagnostik im offenen Magnetresonanztomographen in Bremen

Der offene Magnetresonanztomograph in der SternKlinik in Bremen entspricht neuesten technischen und medizinischen Standards. Da er nach allen Seiten offen ist, bleibt das gefürchtete Gefühl des Eingeschlossenseins aus. Das innovative Gerät bietet rundum freie Sicht und gestattet so auch Sichtkontakt zu anwesenden Personen. Damit entfällt eine der stärksten Stressursachen bei der MRT.

Darüber hinaus zeichnet sich unser offener Magnetresonanztomograph durch eine besonders geräuscharme Bauweise aus. Unsere Patienten müssen also nicht befürchten, durch plötzlich einsetzenden Lärm erschreckt zu werden. Damit ist eine weitere Hauptursache für MRT-Stress wirkungsvoll ausgeschaltet.

Dank der offenen Bauweise und der geräuscharmen Konstruktion ist unser offener Magnetresonanztomograph auch für weitere Personengruppen geeignet, für die die konventionelle „Röhre“ problematisch werden kann:

  • Kinder und Schwangere
  • Menschen mit starkem Übergewicht
  • Geräuschempfindliche Patienten

Ausgestattet mit modernen, hochauflösenden Bilderzeugungssystemen, liefert unser Magnetresonanztomograph die aussagekräftigen Bilder, die für eine sichere Diagnostik und Behandlung nötig sind, in bester Qualität. 
Für den Einsatz des hochmodernen Gerätes stehen in der SternKlinik in Bremen erfahrene Spezialisten zur Verfügung.

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