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Arthrose

Arthrose ist die medizinische Bezeichnung für den altersbedingten Knorpelabrieb in den Gelenken, zählt also zu den degenerativen Gelenkerkrankungen. Durch den Abrieb können Ihre Gelenkflächen langsam immer stärker geschädigt werden. Am häufigsten tritt eine Arthrose im Knie (Gonarthrose) und in der Hüfte (Coxarthrose) auf.

Ein besonders häufiges Arthrose-Symptom ist der Anlaufschmerz, der sich in schmerzenden Bewegungen nach längeren Ruhephasen äußert und in längeren Bewegungsphasen langsam wieder abklingt. Ein weiteres Symptom ist die Morgensteifigkeit. Wie der Name vermuten lässt, schmerzen Ihre Gelenke in diesem Fall besonders nach dem Aufstehen und müssen „warmgelaufen“ werden. Häufig spüren Sie zudem ein Knirschen oder Reiben in den Gelenken und haben Schwierigkeiten bei bestimmten Bewegungsabläufen.

Arthrose ist nicht heilbar, daher zielen unsere Therapien hauptsächlich darauf ab, ihr Fortschreiten zu verhindern. Zur Behandlung von Arthrose wenden wir physiotherapeutische Maßnahmen und Schmerzmittel an. Bei besonders starken Beschwerden sind unter Umständen operative Eingriffe nötig.

Biofeedbacktraining

Beim Biofeedbacktraining werden spezielle Körperfunktionen, die nicht bewusst wahrgenommen werden können, gemessen. Wir nutzen diese Methode, um Ihnen zu erklären, wie Ihr Körper auf bestimmte Bilder, Situationen oder Wörter reagiert und zeigen Ihnen, wie Sie diese Reaktion steuern können.

Für ein Biofeedbacktraining bringen wir Sensoren auf Ihrer Haut an. Außerdem wählen wir spezifische Feedback-Schirme aus, welche Ihre Aufmerksamkeit auf das veränderte Biosignal wenden. Darauffolgend fordern wir Sie auf, dieses gezielt zu steuern.

Durch das Biofeedbacktraining können psychosomatische, psychische und auch körperliche Krankheiten therapiert werden. Besonders der Umgang mit Stresssituationen kann mittels eines Biofeedbacktrainings verbessert werden.

Chiro- und Neuraltherapie

Die Chiropraktik befasst sich mit dem Nervensystem und wie dieses mit dem menschlichen Körper zusammenhängt. In Kombination mit der Neuraltherapie, die sich mit dem Stütz- und Bewegungsapparat des Menschen beschäftigt, können verschiedenste Erkrankungen geheilt werden. Dabei wird mit kleinen Nadeln exakt an der Stelle injiziert, an welcher der Schmerz sitzt (Lokaltherapie).

Über die sogenannten Headschen Zonen (Hautareale im Rückenmark, die mit jedem Organ des menschlichen Körpers verbunden sind) werden Organe, Muskeln, Haut oder Knochen indirekt durch einen Reiz an der Haut oder der Nervenwurzel angesprochen.

Das wichtigste Anwendungsgebiet, die Störfeldtherapie, kommt bei chronischen Erkrankungen zum Einsatz. Solche Störfelder sind z.B. Entzündungen der Nebenhöhlen oder der inneren Organe, aber auch tote Zähne oder eine Narbe. Der Behandlung liegt die Annahme zugrunde, dass die Ursache einer Krankheit häufig nicht in dem Bereich liegt, an der diese Erkrankung zutage tritt, sondern in einem bestimmten Störfeld, das in einer anderen Körperregion verortet ist.

CMD-Behandlung in Bremen

CMD ist die Abkürzung für Craniomandibuläre Dysfunktion. Dies bedeutet, dass das Kiefergelenk (Mandibula) und der Schädel (Cranium) nicht harmonisch zusammenarbeiten. Stattdessen liegt eine Fehlregulation vor, die in der Medizin als Dysfunktion bezeichnet wird. Wir von der SternKlinik in Bremen helfen Ihnen, wenn Sie unter einer CMD leiden.

Durch das fehlerhafte Zusammenspiel der Kiefergelenke kommt es zu Verspannungen in der Kiefer- und Kaumuskulatur. Dies kann zu einer Vielzahl von Beschwerden im ganzen Körper führen, die sich für viele Betroffene nicht offensichtlich auf den Kiefer zurückführen lassen.

Typische Symptome für die Erkrankung sind:

  • Chronische Schmerzen in Kiefer- und Kaumuskulatur
  • Nackenverspannungen
  • Kopfschmerzen
  • Zähneknirschen
  • Ohrenschmerzen, Tinnitus
  • Schwindel
  • Schlafstörungen

Eine gängige Behandlungsform ist die Aufbissschiene, die Fehlfunktionen und Zähneknirschen mildert. Eine ursächliche Behandlung ist jedoch effektiver und langanhaltender. Darum behandeln wir Sie in der SternKlinik ganzheitlich mithilfe physiotherapeutischer sowie osteopathischer Übungen und – falls nötig – einer psychotherapeutischen Begleittherapie.

CO2-Laser-Chirurgie

Ein CO2-Laser ist ein medizinisches und modernes Gerät mit Kohlendioxid als Medium und hat eine Wellenlänge von 10.600 nm. Der Laser wird in vielen medizinischen Bereichen eingesetzt, so in der Dermatologie, Chirurgie und ästhetischen Medizin. Mithilfe des CO2-Lasers lassen sich bestimmte Gewebestrukturen, Hauterhebungen oder Tumore entfernen. Sogar bei der Faltenreduktion und Narbenkorrektur kommt der Laser zum Einsatz. Die Verwendung ist besonders für empfindliche Bereiche sinnvoll, da das gesunde Gewebe während der Behandlung geschont wird. Dazu fördert die Lasertherapie die Durchblutung der Haut und verkürzt dann auch die Regenerationszeiten. Weitere Vorteile der Therapie sind die kurzen Behandlungszeiten und die Schmerzlosigkeit. Durch die CO2-Laser-Therapie wird die Bildung von Hautkollagen gefördert. Der Vorgang erfolgt als stichartige Impulse in die Haut.

Dentoalveoläre Chirurgie

Zur Dentoalveolären Chirurgie zählen alle operativen Eingriffe im Bereich der Zähne und des Zahnhalteapparates.

Die Dentoalveoläre Chirurgie umfasst eine Vielzahl an Eingriffen im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich, darunter Entfernungen von Zähnen und Weisheitszähnen oder die Behandlung von Zahnwurzeln und Wurzelspitzen. Zur Verbesserung des Prothesenhalts können ebenso operative Maßnahmen ergriffen werden. Aber auch Entzündungen und Tumore im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich fallen unter das Einsatzgebiet der Dentoalveolären Chirurgie.

Viele Bereiche der Dentoalveolären Chirurgie zielen vor allem auf zahnerhaltende und -wiederherstellende Maßnahmen ab. Dabei stehen viele moderne Techniken bereit, die zunehmend auch minimalinvasive Methoden unterstützen.

DVT-Technik

DVT – das bedeutet dentale Volumentomographie. Dabei handelt es sich um spezielle und hochmoderne 3D-Röntgentechnik im Bereich der Zahnheilkunde.

Die Technik findet in der Implantologie Anwendung, um das Knochenangebot im Kiefer vor dem Eingriff präzise abschätzen zu können.

Mithilfe einer 3D-Röntgenaufnahme wird der Kieferknochen genau vermessen. Somit ermöglicht die DVT-Technik eine virtuelle Planung im Vorfeld der Implantation.

EMG-Muskelfunktionsdiagnostik

Die EMG-Muskelfunktionsdiagnostik, auch Oberflächen-EMG genannt, ist ein Verfahren zur Analyse der Muskulatur mithilfe einer Elektromyographie (EMG). Dabei wird die Anspannung einzelner Muskeln oder Muskelgruppen und somit deren Funktionen und Leistungsfähigkeit gemessen.

Die EMG-Muskelfunktionsdiagnostik wird bei Schulter- und Nackenverspannungen, Schulterschmerzen, Fehlstellungen der Halswirbelsäule, einem Bandscheibenvorfall, Arthrose oder auch Ellenbogen- und Knieschmerzen sowie bei allgemeinen Sportverletzungen eingesetzt. Auch der Verlauf von Behandlungstherapien kann mit regelmäßigen Messungen kontrolliert werden.

Bei der EMG-Muskelfunktionsdiagnostik werden Elektroden auf die Haut geklebt, die die elektrische Muskelaktivität messen. Verglichen werden dabei der Tonus, also die Spannung, der Muskulatur im Ruhemodus und in der maximalen Anspannung. Dadurch ergeben sich Hinweise auf Beschädigungen und Verspannungen der Muskulatur. Außerdem können Muskeltriggerpunkte und Hartspannstränge identifiziert werden.

Facettensyndrom

Das Facettensyndrom, auch Wirbelgelenkarthrose genannt, ist ein häufiger Auslöser chronischer Rückenschmerzen, den wir in der SternKlinik Bremen behandeln.

Bei der Erkrankung sind die sogenannten Facettengelenke, die sich an den Seiten der Rückenwirbel befinden, entzündlich erkrankt. Durch altersbedingten Verschleiß kommt es zu Funktionsstörungen der Wirbelsäule.

Typische Symptome, auf die Sie achten sollten, sind:

  • Schmerzen im Bereich der Lende beim Stehen und Gehen sowie bei Erschütterungen
  • Ausstrahlende Schmerzen in andere Körperregionen
  • Verspannungen und Taubheitsgefühle

Behandelt wird zunächst mit einem Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Zusätzlich sollten Betroffene im Zuge einer Physiotherapie Übungen erlernen, die den Rücken stärken, um die Wirbelsäule zu stabilisieren und somit zu entlasten.

Hirnstammaudiomethode (BERA)

Die sogenannte Brainstem Evoked Response Audiometry, kurz: BERA, kommt in der Neurologie und der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zum Einsatz. Anhand einer elektrophysiologischen Messung wird das Hörvermögen ermittelt.

Durch Anwendung der BERA kann, unabhängig von der persönlichen Einschätzung der Patienten, deren Hörfähigkeit objektiv gemessen werden. Da die gemessenen Hirnstammpotenziale bereits nach 18 Lebensmonaten ausgereift sind, kann die Untersuchung auch bei Kleinkindern und Säuglingen angewendet werden.

Das Verfahren kann zum Neugeborenen-Screening verwendet werden, um Hörstörungen zu erkennen. Auch für die Hörschwellenbestimmung, bei einem Hörsturz und zur frühzeitigen Entdeckung eines Tumors im Hörnerv, ist die BERA ein adäquates Verfahren.

Impingement-Syndrom

Das Impingement-Syndrom wird auch Schulterengpasssyndrom oder subacromiales Engpasssyndrom genannt. Der Name leitet sich von dem englischen Wort „impingement“ ab, das sich mit „Aufprall“ übersetzen lässt. Gemeint sind Schulterschmerzen, welche durch eingeklemmtes Gewebe hervorgerufen werden und üblicherweise unter dem Schulterdachknochen (Acromion) auftreten. Diese Enge führt zu schleichend auftretenden, später auch anfallsartige Schmerzen. Auslöser für diese kann das Heben der Arme oder das nächtliche Herumdrehen im Bett sein. Sie möchten mehr darüber erfahren? Wir von der SternKlinik helfen Ihnen gerne weiter.

Ursachen für das Auftreten des Syndroms sind meist:

  • Altersbedingter Verschleiß
  • Einseitige Überlastung
  • Chronische Entzündungen der Schulter

Sie suchen Hilfe? Zur akuten Therapie gehören Ruhe des betroffenen Arms sowie Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Zusätzlich muss der Betroffene durch Physiotherapie das Gelenk stabilisieren und Überlastungen vermeiden. In seltenen Fällen schafft nur eine Operation Abhilfe.

Kieferhöhlenbogenaugmentation (Sinuslift)

Die Kieferhöhlenbogenaugmentation ist ein Kieferknochenaufbau durch Zahnimplantation. Es geht darum, verlorene Knochensubstanz wiederherzustellen, da das Gebiss ansonsten weitere Schäden erleiden kann. Fallen Zähne aus, verändern sich auch die Kieferknochen. Daher wird Zahnersatz notwendig, der den natürlichen Zahn nachbildet und eine natürliche Druckbelastung und bessere Durchblutung des Kiefers neu ermöglicht. Bei der Augmentation oder bei einer Sinuslift-Operation erfolgt das durch Anhebung des Kieferhöhlenbogens, wenn der Oberkiefer zurückgebildet ist. Die Knochen werden aufgebaut, damit z. B. Zahnimplantate, die eine bestimmte Knochendicke benötigen, besser halten.

Kieferorthopädische Indikationsgruppen

Bei den Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) handelt es sich um eine Einteilung von Fehlentwicklungen des Gebisses oder des Kiefers in fünf Schweregrade. Anhand dessen wird der konkrete Behandlungsbedarf ermittelt.

Die fünf Kieferorthopädischen Indikationsgruppen stufen Zahnfehlstellungen nach dem Schweregrad von leichten bis extrem stark ausgeprägten Fehlstellungen ein. Maßstäbe sind dabei Störungen wie der Abstand zwischen oberen und unteren Zahnkanten, die Stellung der oberen Schneidezähne zu den unteren sowie Abweichungen der Kontaktpunkte, Platzmangelsituationen oder Zahnunterzahl. Behandlungen der Fehlstellungen in der ersten Stufe erfolgen lediglich aus ästhetischen Gründen. Ab dem zweiten Schweregrad kann eine Korrektur aus medizinischer Sicht durchaus notwendig sein, ab dem vierten Grad ist sie sogar dringend erforderlich.

Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten generell erst ab der Identifikationsgruppe drei. Bei höheren Schweregraden zahlen die Krankenkassen bis zum Ende des 17. Lebensjahres.

Knochendistraktion (Distraktionsosteogenese)

Ein zu enger Kiefer kann erhebliche Probleme bereiten. Wenn für die oberen und unteren Zähne nicht genügend Platz vorhanden ist, lässt sich der Kieferknochen zahnmedizinisch wieder ausdehnen. Diese Methode nennt sich Distraktionsosteogenese oder Knochendistraktion. Sie ermöglicht, dass bei der Behandlung keine Zähne mehr gezogen werden müssen, sondern das Knochengewebe sich durch eine eingesetzte Apparatur auf natürlichem Weg neu bildet. Durch einen chirurgischen Eingriff wird die Apparatur in eine zuvor angelegte Fuge des Kieferknochens gesetzt und beginnt dann selbstständig, den Kiefer kontinuierlich und sanft über mehrere Wochen zu dehnen. Der Vorgang regt die Neubildung des Knochengewebes an, das dann genauso stabil ist wie das umliegende Gewebe, da Muskeln, Nerven und Gefäße mitwachsen. Das Ergebnis ist eine funktionale und/oder ästhetische Optimierung des Kiefers und eine Veränderung des Gesichts.

Konservative Therapie in der Orthopädie

Gerade bei orthopädischen Verletzungen stellt sich oft die Frage, ob es überhaupt eines chirurgischen Eingriffs bedarf oder ob andere Formen der Behandlung sinnvoller sind. Meistens geht es um die Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Lebensqualität der Patienten. Die konservative Therapie ist dadurch geprägt, erkrankte Körperteile nicht chirurgisch zu verändern, sondern in anderer Weise funktionstüchtig zu erhalten. Das bedeutet, bei dieser Behandlungsform wird keine Operation angesetzt, sondern nach alternativen Möglichkeiten gesucht, die Erkrankung in ihrem Verlauf zu beeinflussen und zu heilen. Damit ist die konservative Therapie schonender und erfolgt in der Regel durch den Einsatz von Medikamenten oder physikalischen Maßnahmen. Manchmal kann diese Therapie allerdings auch eine Ergänzung zum chirurgischen Eingriff sein, so bei der Tumor-Entfernung und anschließenden Chemotherapie. Konservative Therapien sind bei einem Kreuzband- oder Meniskusriss und bei Bandscheibenvorfällen sinnvoll.

Laryngitis

Bei der Laryngitis handelt es sich um eine Kehlkopfentzündung, die als Infektion an den Stimmbändern und an der Kehlkopfschleimhaut auftritt. Das geschieht bei typischen Atemwegserkrankungen, aber auch bei Sodbrennen, Allergien oder Virusinfektionen, wobei dann der Kehlkopf stärker gereizt wird. Ein typisches Symptom der Laryngitis ist die Heiserkeit, die mehrere Wochen anhalten kann. Hinzu kommen Schluckbeschwerden, Husten, Halsschmerzen und Stimmlosigkeit.

Lärmampel/SoundEar

Eine Lärmampel, auch SoundEar genannt, hilft, den Lärmpegel in Ihrem Umfeld zu regulieren und einem ungesunden Geräuschniveau entgegenzuwirken.

Sobald der Lärmpegel ein über die Grenzen eines gesunden Geräuschniveaus hinausgeht, gibt der Lautstärkeindikator der Lärmampel ein Warnsignal ab.

Eine Lärmampel findet in Räumlichkeiten bzw. an Orten Anwendung, in denen der Lärmpegel kontrolliert und reduziert werden soll. Das ist z.B. in der Industrie, im Außenbereich wie z.B. an Straßen, im Krankenhaus oder im Großraumbüro der Fall.

Leistungsdiagnostik

Unter Leistungsdiagnostik fallen Test- und Untersuchungsverfahren, die den Sportler über seine Belastbarkeit, seinen Gesundheitszustand sowie über den Leistungsstand informieren. Sie werden trainingsbegleitend durchgeführt.

Um diese Daten erheben zu können, messen wir Ihren Blutdruck mithilfe eines EKGs im Ruhe- und im Belastungszustand. Durch das Abhören der Herzgeräusche ermitteln wir Informationen über die Herzgesundheit und mögliche Herzprobleme. Auch ein Laktattest kommt zur Anwendung, um Ihre Herzfrequenz zu messen. Dieser kann wahlweise am Laufband oder am Ergometer durchgeführt werden.

Unsere Leistungsdiagnostik kann Auskunft über mögliche gesundheitliche Probleme geben, wodurch Schäden vorgebeugt werden kann. Leistungsdiagnostische Verfahren helfen bei einer individuellen Trainingsplanung, indem sie Ausgangsdaten für die Trainingsgestaltung liefern. Mit ihnen kann der Trainingsverlauf bestmöglich gesteuert und kontrolliert werden.

Lingualtechnik

Die Lingualtechnik ermöglicht in der Sternklinik eine kieferorthopädische Behandlungsweise, die mit festsitzenden Apparaturen erfolgt. Die Zähne werden durch eine feste Zahnspange stabilisiert oder in Form gebracht. Genutzt werden dafür Brackets und Drahtbögen, die jedoch nicht außerhalb der Zähne wie bei der Labialtechnik, sondern auf den Innenflächen aufgeklebt werden und so die Ästhetik des Mundes nicht zu stark beeinträchtigen. Sie sind von außen nicht sichtbar.

Der Aufwand der Befestigung ist bei der Lingualtechnik etwas höher. Das betrifft ebenfalls die Herstellung der Brackets im zahntechnischen Labor und den Wechsel der Bögen. Durch Lingualtechnik können folgende Bedingungen beeinflusst werden:

  • der Drehstand der Zähne
  • Wurzelkippungen
  • Zahnabstandveränderung

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie gehört in den Bereich der Physiotherapie und umfasst in der Sternklinik verschiedene Behandlungsformen, um Probleme am Stütz- und Bewegungsapparat und Funktionsstörungen der Muskeln und Gelenke durch bestimmte Handgriffe, Mobilisierungstechniken und Massagen zu heilen. Damit sollen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Die Manuelle Therapie beruht auf Grundlagen der Physiologie und Anatomie. Mittels der Mobilisation und Manipulation werden blockierte Bewegungssegmente wieder beweglich gemacht. Wie die Therapie angesetzt wird, hängt dabei von der Diagnose und Ursache ab.

Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie

Die Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie, oder auch mikrochirurgische Wirbelsäulentherapie, ist ein operativer Eingriff zur Behandlung von Beschwerden der Wirbelsäule mit geringem Aufwand und einem Minimum an Schnitten beziehungsweise Einstichen.

Es gibt verschiedene Teilbereiche der Minimalinvasiven Wirbelsäulentherapie. Insgesamt geht es darum, an einer mithilfe von Röntgenaufnahmen ermittelten, gezielten Stelle an der Wirbelsäule Medikamente zu injizieren. Die Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie kann ambulant und stationär durchgeführt werden und nimmt dabei vergleichsweise wenig Zeit in Anspruch.

Die Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden schnell zur Schmerzlinderung beitragen. Durch die gezielte Injektion von Medikamenten sind die Patienten schnell wieder schmerzfrei, ohne dass der Gesamtorganismus von der Medikation betroffen ist. Durch die Reduzierung des Eingriffs wird nur wenig Gewebe beschädigt. So bleibt auch das Risiko von Infektionen und Entzündungen gering.

Morbus Sudeck (CRPS): Behandlung in Bremen

Die Krankheit Morbus Sudeck hat viele Namen, unter anderem Algodystrophie, sympathische Reflexdystrophie oder auch komplexes regionales Schmerzsyndrom, kurz CRPS. Es handelt sich hierbei um regional auftretende Schmerzen, beispielsweise in Armen oder Beinen.

Eine direkte Ursache für die Schmerzen ist nicht erkennbar, auch wenn oft eine Verletzung vorausging. Nachdem eine unfall- oder operationsbedingte Wunde abgeheilt ist, bleibt die betroffene Stelle dennoch schmerzhaft.

Zusätzlich treten im selben Bereich oft folgende Symptome auf, die Sie beobachten sollten:

  • Erhöhte Hauttemperatur
  • Schwellungen
  • Funktionseinschränkung
  • Veränderte Sensibilität
  • Veränderter Haarwuchs

Zur Behandlung erfolgt üblicherweise eine medikamentöse und physiotherapeutische Behandlung, um die Symptome zu lindern und die Funktionalität der betroffenen Gliedmaße wiederherzustellen. Da es sich um eine Erkrankung des Nervensystems handelt, das empfindlich auf Stress und Ängste reagiert, kann Ihnen eine psychotherapeutische Behandlung unterstützend helfen.

Orthokintherapie

Die Orthokintherapie, auch Eigenbluttherapie genannt, umfasst Verfahren, bei denen dem Patienten Blut entnommen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder injiziert wird. Nach der Entnahme wird die Bildung eines Proteins im Blut angeregt, welches nach der Wiederinjektion entzündungshemmende Eigenschaften aufweist.

Mit einer speziellen Spritze nehmen wir Ihnen circa 60 ml Blut ab. Diese Spritze enthält oberflächenbehandelte Glasperlen, welche die Immunzellen der Blutprobe durch eine Proteinsynthese zur Produktion körpereigener Hemmstoffe anregen. Danach injizieren wir Ihr Blut zurück in die betroffene Stelle.

Hauptanwendungsfeld der Orthokintherapie sind Arthrose-Erkrankungen. Darüber hinaus können wir sie bei Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden und Bandscheibenvorfällen anwenden.

Das injizierte Blut setzt einen Reiz und facht die Selbstregulation Ihres Körpers an. Dies bedeutet, dass Entzündungen gehemmt und Schmerzen gelindert werden. Des Weiteren können wir den Wirkungsort genau festlegen, da wir direkt an der betroffenen Körperstelle therapieren.

Orthomolekulare Therapie

Die orthomolekulare Therapie ist eine Behandlungsmethode, bei der die Konzentration von Nährstoffen in Ihrem Körper, die für Ihren optimalen Gesundheitszustand erforderlich sind, in individuell festgelegter Menge gezielt erhöht wird.

Durch den gezielten Einsatz von Vitalstoffen behandeln wir umwelt- und ernährungsbedingte Krankheiten oder beugen ihnen gezielt vor. Die Vitalstoffe können zum Beispiel Mineralstoffe, Vitamine oder Fettsäuren sein, die Sie in gewissem Maße auch mit der Nahrung zu sich nehmen.

Die orthomolekulare Therapie unterstützt Ihren Körper auf natürliche Weise. Die Nährstoffzufuhr kann Krankheiten vorbeugen oder bei Ihrer Genesung helfen. Zudem können durch die Therapie Begleiterscheinungen und Beschwerden des Älterwerdens gemindert werden.

Otoakustische Emissionen (OAE)

Bei der Untersuchung der OAE werden die Schallaussendungen des Innenohrs gemessen, die von den äußeren Haarzellen verursacht werden. So kann geprüft werden, wie intakt die Cochlea, also die Hörschnecke, ist.

Die Überprüfung der OAE kann bei Säuglingen im Rahmen eines Hörscreenings durchgeführt werden. Des Weiteren dient sie zur Erkennung von Hörstörungen.

Über ein spezielles Mikrofon werden die Schallaussendungen des Innenohrs gemessen. Dies kann entweder unter Zuführung eines akustischen Reizes erfolgen oder durch sogenannte spontane Emissionen (SOAE). Erstere Methode gilt dabei als physiologische, also objektive, Erfassung der Hörfähigkeit.

Parodontitistherapie

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit des Zahnhalteapparats. Damit für den Patienten ein optimales Behandlungsergebnis erzielt werden kann, wurde eine wissenschaftliche und fachlich fundierte Vorgehensweise entwickelt, die sich Parodontitistherapie nennt. Bei dieser geht es darum, die Ursache für die Infektion zu klären und herauszufinden, wo die Bakterien angesiedelt sind, die die Parodontitis auslösen, und dafür zu sorgen, dass diese nicht wiederkehrt. Entsprechend wird nicht nur der Zahn behandelt, sondern auch das Zahnfleisch und die gesamte Mundhöhle sind Teil der Behandlung. Die Therapie enthält mehrere Behandlungsphasen, je nachdem, wie fortgeschritten die Infektion ist.

Pulsierende Signaltherapie

Mit einer speziellen Spritze nehmen wir Ihnen circa 60 ml Blut ab. Diese Spritze enthält oberflächenbehandelte Glasperlen, welche die Immunzellen der Blutprobe durch eine Proteinsynthese zur Produktion körpereigener Hemmstoffe anregen. Danach injizieren wir Ihr Blut zurück in die betroffene Stelle.

Hauptanwendungsfeld der Orthokintherapie sind Arthrose-Erkrankungen. Darüber hinaus können wir sie bei Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden und Bandscheibenvorfällen anwenden.

Das injizierte Blut setzt einen Reiz und facht die Selbstregulation Ihres Körpers an. Dies bedeutet, dass Entzündungen gehemmt und Schmerzen gelindert werden. Des Weiteren können wir den Wirkungsort genau festlegen, da wir direkt an der betroffenen Körperstelle therapieren.

Schlafapnoe

Als Schlafapnoe, auch Schlafapnoe-Syndrom (SAS) oder Schlafbezogene Atmungsstörung (SBAS) genannt, wird eine Erkrankung bezeichnet, bei der es zu Atemstörungen während des Schlafs bis hin zu Atemstillständen, den Apnoen, kommt.

Durch die Atempausen bei einer Schlafapnoe wird das Blut mit weniger Sauerstoff versorgt, während der Kohlendioxidgehalt ansteigt. Dadurch wird der Körper immer wieder alarmiert und aufgeweckt. Die Betroffenen holen explosionsartig Luft, wodurch Schnarchgeräusche entstehen. Auch wenn die Aufwachreaktionen meist nicht bewusst wahrgenommen werden, ist der Schlaf wenig erholsam. Dadurch steigt die Tagesmüdigkeit sowie die Gefahr eines Sekundenschlafs und das Risiko von Herzerkrankungen. Weitere Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen und depressive Verstimmungen.

Eine Behandlungsmethode ist neben einer operativen Entfernung der Atemwegsbehinderungen die CPAP-Therapie mithilfe von Atemtherapiegeräten, die über eine Atemmaske einen Überdruck in den Atemwegen erzeugen und Atemstillstände verhindern. Unterkieferprotrusionsschienen, spezielle Zahnschienen, öffnen wiederum den Rachenraum und somit die Atemwege.

Schnarchtherapie

Unter der Schnarchtherapie werden zahnmedizinische Maßnahmen zusammengefasst, mit denen das Schnarchen behandelt werden kann. Darunter fallen chirurgische Entfernungen und Implantate am Gaumen sein, aber auch Radiofrequenztherapien oder Therapien, die mit Hilfsmitteln wie Atemmasken und Zahnschienen arbeiten.

Häufig erfolgt eine Schnarchtherapie in der Kieferorthopädie unter dem Einsatz von sogenannten Protrusionsschienen. Das sind spezielle Unterkieferschienen, auch „Schnarcher-Schienen“ genannt, die Zahnspangen ähneln. Diese individuell angefertigten Schienen halten Unterkiefer, Zunge und Gaumensegel an der richtigen Position und verhindern somit eine Verengung des Rachenraums.

Bei eher leichtem Schnarchen ist eine therapeutische Behandlung mit Hilfsmitteln häufig einem chirurgischen Eingriff vorzuziehen. Unterkieferschienen können dabei auch dauerhaft verwendet werden und das Schnarchen deutlich reduzieren oder sogar ganz beseitigen.

Tympanometrie

Bei der Tympanometrie wird der Mittelohrdruck gemessen, weshalb die Untersuchungsmethode auch Mittelohrdruckmessung genannt wird. Sie finden häufig Anwendung in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.

Das Verfahren findet bei verschiedenen Beschwerden Anwendung. Darunter: Entzündung der Ohrtrompetenschleimhaut, Ansammlung von Flüssigkeit im Mittelohr, Verschiebung der Gehörknöchelchen, Tinnitus etc.

Bei der Messung wird zunächst ein Unterdruck, gefolgt von einem Überdruck, im Gehörgang erzeugt. Das Trommelfeld reagiert auf diese Druckschwankungen. Mit einer speziellen Sonde können diese Druckveränderungen genau gemessen werden und der behandelnde Arzt kann Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des Trommelfelds und den Druck im Mittelohr ziehen.

Wirbelkanalstenose

Die Wirbelkanalstenose wird auch lumbale Spinalkanalstenose genannt. Es handelt sich hierbei um Verengungen (Stenosen) im Kanal der Wirbelsäule (Spinalkanal), die häufig im Bereich der Lende (lumbal) auftreten.

Durch die Verengungen wird das Rückenmark, welches die Kommunikation zwischen dem Gehirn und den Muskeln ermöglicht, gequetscht. Aufgrund dieser Fehlfunktion kommt es zu Rückenschmerzen und schnell ermüdenden Beinen. Die Ursachen hierfür sind vielfältiger Natur, denn sie können durch altersbedingte Abnutzungen und Bandscheibenschäden oder angeborene Wirbelfehlbildungen auftreten.

Es gibt mehrere Therapie-Optionen, die wir von der SternKlinik Ihnen bieten:

  • Entlastendes Stütz-Korsett
  • Schmerzmittel und Entzündungshemmer
  • Krankengymnastik
  • Operative Erweiterung des Kanals

Ein gesunder Lebensstil mit Sport, der die stützende Muskulatur um die Wirbelsäule aufbaut, sowie physiotherapeutische Übungen, um Überlastungen des Rückens zu vermeiden, können ausreichend sein, um ohne Medikamente und Operation wieder ein schmerzfreies Leben zu führen.

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