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Arthrose

Arthrose ist die medizinische Bezeichnung für den altersbedingten Knorpelabrieb in den Gelenken, zählt also zu den degenerativen Gelenkerkrankungen. Durch den Abrieb können Ihre Gelenkflächen langsam immer stärker geschädigt werden. Am häufigsten tritt eine Arthrose im Knie (Gonarthrose) und in der Hüfte (Coxarthrose) auf.

Ein besonders häufiges Arthrose-Symptom ist der Anlaufschmerz, der sich in schmerzenden Bewegungen nach längeren Ruhephasen äußert und in längeren Bewegungsphasen langsam wieder abklingt. Ein weiteres Symptom ist die Morgensteifigkeit. Wie der Name vermuten lässt, schmerzen Ihre Gelenke in diesem Fall besonders nach dem Aufstehen und müssen „warmgelaufen“ werden. Häufig spüren Sie zudem ein Knirschen oder Reiben in den Gelenken und haben Schwierigkeiten bei bestimmten Bewegungsabläufen.

Arthrose ist nicht heilbar, daher zielen unsere Therapien hauptsächlich darauf ab, ihr Fortschreiten zu verhindern. Zur Behandlung von Arthrose wenden wir physiotherapeutische Maßnahmen und Schmerzmittel an. Bei besonders starken Beschwerden sind unter Umständen operative Eingriffe nötig.

EMG-Muskelfunktionsdiagnostik

Die EMG-Muskelfunktionsdiagnostik, auch Oberflächen-EMG genannt, ist ein Verfahren zur Analyse der Muskulatur mithilfe einer Elektromyographie (EMG). Dabei wird die Anspannung einzelner Muskeln oder Muskelgruppen und somit deren Funktionen und Leistungsfähigkeit gemessen.

Die EMG-Muskelfunktionsdiagnostik wird bei Schulter- und Nackenverspannungen, Schulterschmerzen, Fehlstellungen der Halswirbelsäule, einem Bandscheibenvorfall, Arthrose oder auch Ellenbogen- und Knieschmerzen sowie bei allgemeinen Sportverletzungen eingesetzt. Auch der Verlauf von Behandlungstherapien kann mit regelmäßigen Messungen kontrolliert werden.

Bei der EMG-Muskelfunktionsdiagnostik werden Elektroden auf die Haut geklebt, die die elektrische Muskelaktivität messen. Verglichen werden dabei der Tonus, also die Spannung, der Muskulatur im Ruhemodus und in der maximalen Anspannung. Dadurch ergeben sich Hinweise auf Beschädigungen und Verspannungen der Muskulatur. Außerdem können Muskeltriggerpunkte und Hartspannstränge identifiziert werden.

Dentoalveoläre Chirurgie

Zur Dentoalveolären Chirurgie zählen alle operativen Eingriffe im Bereich der Zähne und des Zahnhalteapparates.

Die Dentoalveoläre Chirurgie umfasst eine Vielzahl an Eingriffen im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich, darunter Entfernungen von Zähnen und Weisheitszähnen oder die Behandlung von Zahnwurzeln und Wurzelspitzen. Zur Verbesserung des Prothesenhalts können ebenso operative Maßnahmen ergriffen werden. Aber auch Entzündungen und Tumore im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich fallen unter das Einsatzgebiet der Dentoalveolären Chirurgie.

Viele Bereiche der Dentoalveolären Chirurgie zielen vor allem auf zahnerhaltende und -wiederherstellende Maßnahmen ab. Dabei stehen viele moderne Techniken bereit, die zunehmend auch minimalinvasive Methoden unterstützen.

Biofeedbacktraining

Beim Biofeedbacktraining werden spezielle Körperfunktionen, die nicht bewusst wahrgenommen werden können, gemessen. Wir nutzen diese Methode, um Ihnen zu erklären, wie Ihr Körper auf bestimmte Bilder, Situationen oder Wörter reagiert und zeigen Ihnen, wie Sie diese Reaktion steuern können.

Für ein Biofeedbacktraining bringen wir Sensoren auf Ihrer Haut an. Außerdem wählen wir spezifische Feedback-Schirme aus, welche Ihre Aufmerksamkeit auf das veränderte Biosignal wenden. Darauffolgend fordern wir Sie auf, dieses gezielt zu steuern.

Durch das Biofeedbacktraining können psychosomatische, psychische und auch körperliche Krankheiten therapiert werden. Besonders der Umgang mit Stresssituationen kann mittels eines Biofeedbacktrainings verbessert werden.

Kieferorthopädische Indikationsgruppen

Bei den Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) handelt es sich um eine Einteilung von Fehlentwicklungen des Gebisses oder des Kiefers in fünf Schweregrade. Anhand dessen wird der konkrete Behandlungsbedarf ermittelt.

Die fünf Kieferorthopädischen Indikationsgruppen stufen Zahnfehlstellungen nach dem Schweregrad von leichten bis extrem stark ausgeprägten Fehlstellungen ein. Maßstäbe sind dabei Störungen wie der Abstand zwischen oberen und unteren Zahnkanten, die Stellung der oberen Schneidezähne zu den unteren sowie Abweichungen der Kontaktpunkte, Platzmangelsituationen oder Zahnunterzahl. Behandlungen der Fehlstellungen in der ersten Stufe erfolgen lediglich aus ästhetischen Gründen. Ab dem zweiten Schweregrad kann eine Korrektur aus medizinischer Sicht durchaus notwendig sein, ab dem vierten Grad ist sie sogar dringend erforderlich.

Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten generell erst ab der Identifikationsgruppe drei. Bei höheren Schweregraden zahlen die Krankenkassen bis zum Ende des 17. Lebensjahres.

Leistungsdiagnostik

Unter Leistungsdiagnostik fallen Test- und Untersuchungsverfahren, die den Sportler über seine Belastbarkeit, seinen Gesundheitszustand sowie über den Leistungsstand informieren. Sie werden trainingsbegleitend durchgeführt.

Um diese Daten erheben zu können, messen wir Ihren Blutdruck mithilfe eines EKGs im Ruhe- und im Belastungszustand. Durch das Abhören der Herzgeräusche ermitteln wir Informationen über die Herzgesundheit und mögliche Herzprobleme. Auch ein Laktattest kommt zur Anwendung, um Ihre Herzfrequenz zu messen. Dieser kann wahlweise am Laufband oder am Ergometer durchgeführt werden.

Unsere Leistungsdiagnostik kann Auskunft über mögliche gesundheitliche Probleme geben, wodurch Schäden vorgebeugt werden kann. Leistungsdiagnostische Verfahren helfen bei einer individuellen Trainingsplanung, indem sie Ausgangsdaten für die Trainingsgestaltung liefern. Mit ihnen kann der Trainingsverlauf bestmöglich gesteuert und kontrolliert werden.

Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie

Die Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie, oder auch mikrochirurgische Wirbelsäulentherapie, ist ein operativer Eingriff zur Behandlung von Beschwerden der Wirbelsäule mit geringem Aufwand und einem Minimum an Schnitten beziehungsweise Einstichen.

Es gibt verschiedene Teilbereiche der Minimalinvasiven Wirbelsäulentherapie. Insgesamt geht es darum, an einer mithilfe von Röntgenaufnahmen ermittelten, gezielten Stelle an der Wirbelsäule Medikamente zu injizieren. Die Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie kann ambulant und stationär durchgeführt werden und nimmt dabei vergleichsweise wenig Zeit in Anspruch.

Die Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden schnell zur Schmerzlinderung beitragen. Durch die gezielte Injektion von Medikamenten sind die Patienten schnell wieder schmerzfrei, ohne dass der Gesamtorganismus von der Medikation betroffen ist. Durch die Reduzierung des Eingriffs wird nur wenig Gewebe beschädigt. So bleibt auch das Risiko von Infektionen und Entzündungen gering.

Orthokintherapie

Die Orthokintherapie, auch Eigenbluttherapie genannt, umfasst Verfahren, bei denen dem Patienten Blut entnommen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder injiziert wird. Nach der Entnahme wird die Bildung eines Proteins im Blut angeregt, welches nach der Wiederinjektion entzündungshemmende Eigenschaften aufweist.

Mit einer speziellen Spritze nehmen wir Ihnen circa 60 ml Blut ab. Diese Spritze enthält oberflächenbehandelte Glasperlen, welche die Immunzellen der Blutprobe durch eine Proteinsynthese zur Produktion körpereigener Hemmstoffe anregen. Danach injizieren wir Ihr Blut zurück in die betroffene Stelle.

Hauptanwendungsfeld der Orthokintherapie sind Arthrose-Erkrankungen. Darüber hinaus können wir sie bei Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden und Bandscheibenvorfällen anwenden.

Das injizierte Blut setzt einen Reiz und facht die Selbstregulation Ihres Körpers an. Dies bedeutet, dass Entzündungen gehemmt und Schmerzen gelindert werden. Des Weiteren können wir den Wirkungsort genau festlegen, da wir direkt an der betroffenen Körperstelle therapieren.

Orthomolekulare Therapie

Die orthomolekulare Therapie ist eine Behandlungsmethode, bei der die Konzentration von Nährstoffen in Ihrem Körper, die für Ihren optimalen Gesundheitszustand erforderlich sind, in individuell festgelegter Menge gezielt erhöht wird.

Durch den gezielten Einsatz von Vitalstoffen behandeln wir umwelt- und ernährungsbedingte Krankheiten oder beugen ihnen gezielt vor. Die Vitalstoffe können zum Beispiel Mineralstoffe, Vitamine oder Fettsäuren sein, die Sie in gewissem Maße auch mit der Nahrung zu sich nehmen.

Die orthomolekulare Therapie unterstützt Ihren Körper auf natürliche Weise. Die Nährstoffzufuhr kann Krankheiten vorbeugen oder bei Ihrer Genesung helfen. Zudem können durch die Therapie Begleiterscheinungen und Beschwerden des Älterwerdens gemindert werden.

Pulsierende Signaltherapie

Mit einer speziellen Spritze nehmen wir Ihnen circa 60 ml Blut ab. Diese Spritze enthält oberflächenbehandelte Glasperlen, welche die Immunzellen der Blutprobe durch eine Proteinsynthese zur Produktion körpereigener Hemmstoffe anregen. Danach injizieren wir Ihr Blut zurück in die betroffene Stelle.

Hauptanwendungsfeld der Orthokintherapie sind Arthrose-Erkrankungen. Darüber hinaus können wir sie bei Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden und Bandscheibenvorfällen anwenden.

Das injizierte Blut setzt einen Reiz und facht die Selbstregulation Ihres Körpers an. Dies bedeutet, dass Entzündungen gehemmt und Schmerzen gelindert werden. Des Weiteren können wir den Wirkungsort genau festlegen, da wir direkt an der betroffenen Körperstelle therapieren.

Schlafapnoe

Als Schlafapnoe, auch Schlafapnoe-Syndrom (SAS) oder Schlafbezogene Atmungsstörung (SBAS) genannt, wird eine Erkrankung bezeichnet, bei der es zu Atemstörungen während des Schlafs bis hin zu Atemstillständen, den Apnoen, kommt.

Durch die Atempausen bei einer Schlafapnoe wird das Blut mit weniger Sauerstoff versorgt, während der Kohlendioxidgehalt ansteigt. Dadurch wird der Körper immer wieder alarmiert und aufgeweckt. Die Betroffenen holen explosionsartig Luft, wodurch Schnarchgeräusche entstehen. Auch wenn die Aufwachreaktionen meist nicht bewusst wahrgenommen werden, ist der Schlaf wenig erholsam. Dadurch steigt die Tagesmüdigkeit sowie die Gefahr eines Sekundenschlafs und das Risiko von Herzerkrankungen. Weitere Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen und depressive Verstimmungen.

Eine Behandlungsmethode ist neben einer operativen Entfernung der Atemwegsbehinderungen die CPAP-Therapie mithilfe von Atemtherapiegeräten, die über eine Atemmaske einen Überdruck in den Atemwegen erzeugen und Atemstillstände verhindern. Unterkieferprotrusionsschienen, spezielle Zahnschienen, öffnen wiederum den Rachenraum und somit die Atemwege.

Schnarchtherapie

Unter der Schnarchtherapie werden zahnmedizinische Maßnahmen zusammengefasst, mit denen das Schnarchen behandelt werden kann. Darunter fallen chirurgische Entfernungen und Implantate am Gaumen sein, aber auch Radiofrequenztherapien oder Therapien, die mit Hilfsmitteln wie Atemmasken und Zahnschienen arbeiten.

Häufig erfolgt eine Schnarchtherapie in der Kieferorthopädie unter dem Einsatz von sogenannten Protrusionsschienen. Das sind spezielle Unterkieferschienen, auch „Schnarcher-Schienen“ genannt, die Zahnspangen ähneln. Diese individuell angefertigten Schienen halten Unterkiefer, Zunge und Gaumensegel an der richtigen Position und verhindern somit eine Verengung des Rachenraums.

Bei eher leichtem Schnarchen ist eine therapeutische Behandlung mit Hilfsmitteln häufig einem chirurgischen Eingriff vorzuziehen. Unterkieferschienen können dabei auch dauerhaft verwendet werden und das Schnarchen deutlich reduzieren oder sogar ganz beseitigen.

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